stadtinspektor

Berlin, Berlin und anderswo

Gedenkstätte Plötzensee

Die Kälte dieses Ortes ist unbeschreiblich. Sie geht in die Knochen und nach dem Besuch war erst einmal ein warmer Ort von Nöten.
Hier wurden über 2.900 Menschen, teilweise in Blutorgien, hingerichtet. Egal wie, Hauptsache tot. Wie groß müssen die Verachtung und wie klein die Menschlichkeit der Machthaber und ihrer Mitläufer gewesen sein.
Es ist nur ein Gedanke im Kopf „Ich kann hier wieder raus“ und trotzdem bleibt der Blick zurück, ob der Weg wirklich frei ist.

Rund um den See Genezareth

So langsam geht es wieder auf Meereshöhe. Jerusalem liegt 1.200 m hoch und der See Genezareth 212 m unter dem Meeresspiegel. Auf dem Weg dort hin geht’s durch das Westjordanland, Palästinensisches Autonomiegebiet. Rund um den See dann eine Menge Landwirtschaft. Die ältesten Kibbuzim sind hier angesiedelt, seit über 100 Jahren leben die Menschen in sozial(istisch)en Gemeinschaften, produzieren Lebensmittel und haben heute ein Nachwuchsproblem.

Rund um den See spielen viele Geschichten des neuen Testaments. In Kafarnaum, oder Kapernaum, predigte Jesus in einer Synagoge und heilte die Schwiegermutter von Simon Petrus. Er vermehrte Brot und Fische und ließ sich im Jordan von Johannes taufen. Dieser Ort, eigentlich gibt es zwei, wird noch immer von Menschen zur Taufe aufgesucht.

In Nazareth liegen tausende Tonnen Beton über der Verkündungsgrotte. Irgendwie haben christliche Auftraggeber und deren Baumeister den Drang, die heiligen Orte mit meterdicken Betongebäuden bombensicher zu bedecken. Die meist winzigen Stätten werden dadurch völlig ihrer Faszination und Würde beraubt.

Dromedar auf Meereshöhe

Auf der Autobahn geht es abwärts, unter den Meeresspiegel

Der Ferrari unter den Jesuslatschen

Kirche der Seligpreisungen

Brotvermehrungskirche, Kinnerot

Tonnenweise kleine Schneckenhäuser am Ufer des See Genezareth

Kapernaum, Auf dem Weg zur Weißen Synagoge und dem Haus Simon Petrus

Ausgrabungsstätte an der Weißen Synagoge, in der Jesus gepredigt haben soll

Ausblick auf den See Genezareth

Auch hier tonnenschwer und schwebend: Katholische Kirche über dem Haus des Simon Petrus

Kapernaum St. Peter Kirche

Yardenit, Jordan, Taufstelle

Leere Flaschen für Jordanwasser

Kibbuz Ashdot Ya’akov Ihud, Israel

Synagoge des Kibbuz Ashdot Ya’akov Ihud

Molotowcocktail: Selbstverteidigung als Geschichtsstunde

1,5 m dicke Betondecke zum Schutz gegen Bomben und Granaten über der Kibbuzkantine

Supermarkt im Kibbuz

Wachturm an der Kibbuzgrenze. Jordanien ist gerade mal 400 m entfernt.

Autowerkstatt in Nazareth

Diskussionen in Nazareth

Verkündigungsbasilika in Nazareth

Mosaiken und Bilder der Jungfrau Maria im Kreuzgang der Basilika

Verkündungsgrotte: hier soll die Jungfrau Maria vom Erzengel Gabriel die Nachricht ihrer bevorstehenden Schwangerschaft erhalten haben

Gemüseladen in Nazareth

Jerusalem – Schabbat

Für mitteleuropäische Sonntagsmuffel, die vielleicht mal am Feiertag in die Kirche gehen, ist der Schabbat in Jerusalem eine eindrückliche Erfahrung. Kurz vor Beginn fahren Taxis hupend durch die Stadt. Das Wochenende wird laustark angekündigt, auf dem Shuk wurde vorher eingekauft und nun sind viele Straßen gesperrt, Geschäfte zu. Nur die muslimischen Bewohner sind weiter geschäftig. Die Altstadt wirkt ausgestorben, die Gassen scheinen verlassen. Nur ab und zu kommen Gruppen von gut gelaunten Menschen entgegen. Hinter den Fenster hört man ebenso fröhliche Gesänge und Feiern. In den Katakomben neben der Westmauer ist es relativ ruhig. Nur wenige orthodoxe Männer sitzen dort, diskutieren, lesen, beten, schlafen. Maschinen bedienen ist nicht erlaubt, also auch keine Fotos. Aufzüge, die langsam fahren und in jeder Etage halten, die Röntgengeräte an den Kontrollstellen abgeschaltet. Eine fast Millionstadt schläft.

Bethlehem

Im palästinensischen Autonomiegebiet des Westjordanlandes liegt Bethlehem. Der Geburtsort Jesu und damit eine der heiligsten Stätten des Christentums ist mit einer hohem Mauer umgeben und vor dem Befahren des Gebietes wird mit großen Schildern gewarnt. Israel hat Angst vor Terroristen, die sich von Stadt zu Stadt nach Jesrusalem bewegen könnten. Nicht, dass die Mauer unüberwindbar wäre, aber in einer Gegend, die seit Jahrhunderten von Mauern nur so strotzt, ist es ein weiterer Beleg für das gegenseitige Misstrauen.

Die Geburtskirche wird z.Z. restauriert und die Besuchergruppen müssen sich durch Baugerüste schieben. Kurz vor dem Durchlass zur Geburtsgrotte, herrscht ein Schieben und Drängen. Kaum ein Besucher, der nicht Ellenbogen einsetzt. Das ist auch an anderen Stätten aus dem Lebensweg Christus auffällig. Gedrängelt wird überall, Rücksichtnahme ist wenig zu spüren.

Mauerdurchfahrt und Israelische Kontrollstelle auf dem Weg nach Bethlehem

Warnung für Israelische Staatsbürger vor den Besuch des Autonomiegebietes.

Bethlehem

Geburtskirche

Absperrungen sollen die Besuchermassen regulieren

Auch hier Erscheinungen auf Bauplanen

Die Geburtskirche wird restauriert

Baugerüste im Kirchenraum

Durchlass zum Geburtsort Christi

Besucher vor dem Ort der Geburt

Der Stern markiert den Geburtsort

Stern von Bethlehem in der Geburtsgrotte

Standort der Krippe gegenüber der Geburtsgrotte

Im Innenhof die europäische Variante einer Krippendarstellung

Äthiopische Gläubige vor der Krippendarstellung

Römisch-katholische Katharinenkirche neben der Geburtskirche

Bethlehem Manger Str.

Kinderbelustigung im Einkaufszentrum

Devotionalien für jeden Anlass und jede religiöse Gruppierung – Verkauf durch christliche Palästinenser.

Jerusalems Altstadt

Ein Rundgang vom Ölberg am Tempelberg vorbei in die Altstadt, über die Via Dolorosa zur Grabeskirche, den Shuk ha-Tsaba’im und die Umgebung.

Jerusalem ist ein quirliger Ort mit einem Gemisch von Menschen aus aller Welt. Gläubige aller dort entstandener Weltreligionen besuchen die heiligen Städten ihres Glaubens. Dazwischen Händler, Andenkenverkäufer, alltägliches Leben und religiöse Zeremonien. Viele lustige, freundliche, andächtige, verbohrte, hektische, kritische, angenehme und unangenehme Begegnungen auf kleinstem Raum.

Spaß auf dem Ölberg

Der Blick vom Ölberg auf die Altstadt, den Tempelberg, den Felsendom von Jerusalem

Bettler auf dem Weg nach Gethsemane, entlang alter Gräber, ausgerichtet auf Jerusalem

Hier soll das jüngste Gericht stattfinden und die Gräber wurden auf Jerusalem ausgerichtet .

Rauchen kann tödlich sein

Gebete vom Smartphone im Garten Gethsemane

Mobile Andenkenverkäufer

Laubverbrennung zwischen Olivenbäumen gegenüber dem Goldenen Tor

Al-Aqsa Moschee auf der Ecke des Tempelberges

Westmauer des Tempels, Klagemauer

Vorplatz zur Westmauer

Händler in der Altstadt

Mit 200 Eiern auf dem Kopf SMS schreiben.

Damenoberbekleidung

Warten vor dem Drogeriemarkt

Händler in der Altstadt

Der Beginn des Leidensweges

Parolen für Babys

Frisches Brot am Beginn der Via Dolorosa

Besucher und Händler in der Via Dolorosa

Verbindungen zur Welt auf den Dächern der Altstadt

Erscheinungen gibt es überall

Auf dem Weg zur Grabeskirche, coptisch orthodoxe Kirche

Am Leidensweg, Kreuze zum ausleihen

Kloster Deir Al-Sultan auf dem Dach der Grabeskirche

Äthiopische Mönche

Selfie am Ort der letzten Salbung in der Grabeskirche

Wenig Beachtung findet das Grab Adams im Keller der Grabeskirche

Eine Nonne wischt den Nabel der Welt im Katholikon.

Der Salbungsstein am Eingang der Kirche. Hier soll der Leichnam Jesu für die Bestattung vorbereitet worden sein.

Äthiopische Mönche und Gläubige vor der Grabeskirche

Frisches Gebäck am Shuk ha-Tsaba’im

Frische Erdbeeren und Datteln am Shuk ha-Tsaba’im

Überblick behalten am Eingang zum Shuk ha-Tsaba’im

Shuk ha-Tsaba’im, Markt in den engen Gassen der Altstadt von Jerusalem

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