Indien: Tempel aus Speckstein

Indien, Karnataka, Tempel

Belur, eine kleine, eher unscheinbare Stadt zwischen Hassan und Bangalore. Auffällig nur sind die vielen orange gekleideten Menschen und die bunten Fahrzeuge mit fröhlichen Menschen, die in eine Richtung ziehen. Am Ende der Hauptstraße steht ihre Ziel, der Chennakesava-Tempel. An die Hoysala-Zeit erinnert der Anfang der zu Beginn des 12. Jahrhunderts entstandene Bau, den der König Vishnuvardhana nach seiner Konversion vom Jainismus zum Hinduismus errichten ließ. Zusammen mit den Tempeln von Halebid und Somanathapura gehört der Chennakesava-Tempel zu den bedeutendsten Tempelbauten der Hoysala-Architektur, die sich vor allem durch äußerst filigrane Figurenreliefs und die Verwendung gedrechselter Specksteinsäulen auszeichnet. Der Hauptschrein, der dem Gott Krishna in seiner Gestalt als Chennakesava geweiht ist, steht im Zentrum eines 132 × 108 m großen Tempelkomplexes.

Pilger in Orange auf dem Weg zum Tempel

Goldene Säule im Tempelhof

Specksteinsäulen und filigrane Figurenreliefs zeichnen das Tempelinnere aus

Eine siebenköpfige Cobra wacht über die Spendenbox

Pfau, Löwe und Elefant, die Reittiere der Götter, warten auf die nächste Tempelprozession

Nicht alle finden Familienbilder toll

Siegessäule: Die Hoysala konnten mit Siegen über die Chalukya ihre Macht ausbauen.


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