Jerusalem – Schabbat

Israel, Jerusalem, Rundgang, UNESCO, Welterbe

Für mitteleuropäische Sonntagsmuffel, die vielleicht mal am Feiertag in die Kirche gehen, ist der Schabbat in Jerusalem eine eindrückliche Erfahrung. Kurz vor Beginn fahren Taxis hupend durch die Stadt. Das Wochenende wird laustark angekündigt, auf dem Shuk wurde vorher eingekauft und nun sind viele Straßen gesperrt, Geschäfte zu. Nur die muslimischen Bewohner sind weiter geschäftig. Die Altstadt wirkt ausgestorben, die Gassen scheinen verlassen. Nur ab und zu kommen Gruppen von gut gelaunten Menschen entgegen. Hinter den Fenster hört man ebenso fröhliche Gesänge und Feiern. In den Katakomben neben der Westmauer ist es relativ ruhig. Nur wenige orthodoxe Männer sitzen dort, diskutieren, lesen, beten, schlafen. Maschinen bedienen ist nicht erlaubt, also auch keine Fotos. Aufzüge, die langsam fahren und in jeder Etage halten, die Röntgengeräte an den Kontrollstellen abgeschaltet. Eine fast Millionstadt schläft.


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