Berlin: Albrechts-Teerofen

Berlin, Rundgang

Auch im Mittelalter brauchte der Mensch Schmier- und Brennstoffe. Diese stellte Familie Albrecht mit ihrem Teerofen her. Mitten im Wald, damals. Später nicht mehr, denn der Wald war weg, zu Teer verarbeitet und der Betrieb musste eingestellt werden. Was bliebt, war der Name und es folgten weitere Kuriositäten.

Die alte Autobahntrasse nach Berlin lief am Ort vorbei. Die Autobahn wurde verlegt, da sie mehrfach zwischen Berlin und DDR das Staatsgebiet wechselte. Eine mit Bäumen bewachsene Brücke über den Kanal zeugt heute noch davon. Damit war das Gebiet um den Teerofen zur Exklave geworden. Der Zugang zum Westberliner Territorium ging nur noch über DDR Staatsgebiet. Eine Ein- und Ausreisetortur für die Bewohner.

Heute ist das Gebiet immer noch abgelegen. Campingplatz und Berlins ältester Bogenschützenverein residieren hier. Das Café Waldhaus hat zu und auch sonst ist alles ziemlich zugewachsen. Angebote eines Grundstücksmaklers ebenso wie Verkehrsschilder. Idylle und Kuriosum.

Hier soll der Teerofen gestanden haben. Übrig blieben noch Teerblöcke.

Einladung zum Osterfeuer

Café Waldhaus – geschlossen

Brücke der ehemaligen Autobahn, heute Wild-und Fussgängerbrücke
LN für Lübben wurde 1993 abgeschafft
Oben Selbsthilfe unten Rückeroberung
Feriendorf in Goldruten

Das Landgut Eule verfällt zusehends

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