Äthiopien: Schottische Blütenträume

Architektur, Äthiopien, Rundreise, Städtereisen

Von weitem sieht es aus, als wenn sich Antoni Gaudi und Friedensreich Hundertwasser nach Lalibela verirrt hätten. Das Ben Abeba Restaurant steht auf einen Felsnase weit über der Stadt. Die Aussicht ist grandios, wenn auch sehr zugig. Alles ist offen, die Plattformen ragen wie Blüten in die Höhe, dazwischen ein spitzer Hut mit dem verwundenen Treppenhaus.

Wer kommt auf so eine Idee? Während des Essen gesellt sich eine Dame hinzu und stellt sich als Besitzerin vor. Auf die Fragen warum und wieso, antwortet sie in breitestem Schottisch: “I’m an ooold scottish Lady and I had a glas of wine to much”. Ihr junger Nachbar hatte sie eingeladen und ihr von seinen Plänen für eine Schulprojekt in Äthiopien erzählt. Sie, ehemalige Lehrerin für Hauswirtschaft und Gastronomie, ließ sich überreden mit ihm zu kommen. Die Schule reichte Susan Aitchison nicht, sie wollte junge Leute ausbilden, ihnen eine Chance geben und baute ein Restaurant. Nicht irgendeins, das Restaurant. Geplant von Architekturstudenten aus Addis Abeda, ungewöhnlich, spannend.

Zusammen mit ihrem äthiopischen Partner Habtamu Baye bilden sie aus und kredenzen traditionelle Gerichte aus heimischem Anbau. Die Region und die Menschen profitieren und die Geschichte ist noch nicht zu Ende, Susan hat noch Energie für Drei.

Wer zufällig oder geplant in der Nähe ist, einfach mal vorbei schauen im Ben Abeba Restaurant


Seo wordpress plugin by www.seowizard.org.
%d Bloggern gefällt das: